30.01.2017

Neue Rechtsform, bewährte Strukturen: LAGZ Rheinland-Pfalz ist eingetragener Verein

Das seit 1984 kontinuierlich erweiterte Aufgabenfeld und ein dadurch bedingtes wirtschaftliches Wachstum sowie zahlreiche Gesetzesänderungen und Gerichtsurteile haben eine neue und zukunftsfeste Struktur notwendig gemacht. Die Verantwortlichen versprechen sich Rechts- und Haftungssicherheit von der neuen Rechtsform. „Mit der Neuorganisation tragen wir der gestiegenen organisatorischen und finanziellen Verantwortung der LAGZ Rechnung“, erklärt der LAGZ-Vorsitzende Sanitätsrat Dr. Helmut Stein, der auch langjähriges Mitglied im DAJ-Vorstand ist. Die 23 regionalen Arbeitsgemeinschaften Jugendzahnpflege bestehen als Untergliederungen des Vereins fort. Sie sind auch in Zukunft für die Präventionsarbeit in den Landkreisen verantwortlich. Der Verein ist weiterhin als gemeinnützig anerkannt.

Seit ihrer Gründung 1984 hat sich das Aufgabenfeld der LAGZ stark erweitert. Ihre Präventionsprogramme erstrecken sich inzwischen flächendeckend auf Krabbelgruppen, Kindertagesstätten und Grundschulen. Hinzu kommt die Prophylaxearbeit in Förderschulen sowie die Schulung von Hebammen, Tageseltern und Erzieherinnen. Mit dem kontinuierlichen Ausbau dieser Aktivitäten ist die LAGZ auch wirtschaftlich gewachsen. Der Gesamthaushalt beläuft sich heute auf über drei Millionen Euro. Diese Mittel fließen nach eigenen Angaben der LAGZ zu 95 Prozent in die Prophylaxearbeit.